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[blɒg] #004 – Epilog

7. März 2008

Lang ist’s her seit dem letzten Eintrag hier. Der Grund dafür? Es benötigt Spontanität um genügend intellektuell belanglose Scheiße zu produzieren. Aber egal, hier isser, der nächste Block. Kobe Bryant macht auch nicht in jedem Spiel einen. Manchmal braucht man einfach mal spielfrei um wieder zu Kräften zu kommen, gell Koubie?? Nun, kommen wir zum Grund, der mich dazu verleitet hat hier wieder meinen Bullenkot an den Mann zu bringen. Es ist ein ganz simpler: Mir ist soeben ein mordstolles Wort in den Sinn gekommen, dessen Bedeutung wahrgianst nicht jedem klar ist. Wahrgianst ist auch nicht jedem die Bedeutung von „wahrgianst“ klar. Die Buchstabenfolge „giant“ ist aus dem Englischen (isn’t it?) und heißt soviel wie Gigant, Hüne, Riese (nicht Adam). Ich verwende es aus dem Grund weil es sich 1. mit Kobe Bryant reimt und 2. Kobe Bryant auch ein Riese ist. Wer will kann es als Wortspiel betrachten. Wer nicht will MUSS es als Wortspiel betrachten. Ich lass da lieber keinen Spielraum für waghalsige Interpretationen, denn das führt nur dazu, dass es jemand NICHT als Wortspiel betrachten könnte, und das wäre nicht meine Intençion. Sorry Leute, aber wem das nicht passt, der kann sich gerne einen anderen bescheuerten Blog durchlesen. Viel Spaß beim ausdeutschen. Ausdeutschen muss man übrigens alle Texte die nicht aus dem Deutschen kommen, deswegen heißt es ja auch AUSdeutschen. Anders bei Menschen mit Migrationshintergrund, die muss man EINdeutschen, denn die kommen auch nicht aus dem Deutschen. Da muss man ein bisserl aufpassen zwischen den beiden Vorsilben, denn da kann sich leicht jemand auf das Kopftuch getreten fühlen. Nehmen wir ein Beispiel: Kobe Bryant kommt aus den US of A und somit müsste man ihn EINdeutschen, wenn er allerdings ein paar Worte über seine Lippen flutschen lässt in seiner nativen Sprache müsste man das erstmal AUSdeutschen. Bisserl schwierig, aber mit etwas Übung dürfte die Unterscheidung der beiden Tunwörter leichter fallen. Allerdings fällt mir grad selber auf, dass wenn man Kobe Bryant EINdeutschen wöllte, so müsste man erst mal seinen Namen AUSdeutschen. Kobe ist eine Großstadt in Japan auf der Insel Honshū. Nach der ist Kobe Bryant übrigens benannt, denn seine Eltern (Mr. und Ms. Bryant) lasen diesen wundertollen Namen einer Großstadt in Japan (die übrigens auf der Insel Honshū liegt) auf einer Speisekarte in einem asiatischen Restaurant und entschlossen sich dann – nach reiflicher Überlegung – ihren Sohnemann nach eben jenem „Kobe Steak“ zu benennen. Meines Erachtens hatte unser (damals noch sehr kleiner – jetzt jedoch sehr großer) amerikanischer Freund noch Glück, denn wären seine äußerst kreativen Eltern in ein anderes Restaurant gegangen könnte ihr Sohn heute Cordon Bleu, ½ Hendl, Schweinelendensteak oder Rindermedaillon Bryant heißen. Also ich muss sagen, wenn du als Kerl „Rindermedaillon Bryant“ heißt, finden dich die Frauen bestimmt zum Anbeißen! Ausgenommen natürlich die vegetarischen Frauen, die würden wohl eher einen großen Bogen um ihn machen. Rindermedaillon Bryant wäre außerdem nicht mal so fern, denn der Namensgeber des Kobe Steaks, das Kobe-Rind, ist ja quasi auch ein … äh … ein Rind. Wer weis, vielleicht hatten ja Mr. & Ms. Bryant auch als Name Koberindermedaillon Bryant“ angedacht, aber das Formular für die Taufe hatte nicht genügend Platz für 19 Buchstaben. Möglich! May be! Kann sein! Eine weiterer Grund für die Namensgebung könnte auch sein, dass das Kobe-Rind, obwohl es aus Japan kommt, nicht gelb ist, wie man vielleicht beim ersten Gedankengang vermuten könnte, sondern eine negroide Hautfärbung aufweist. Genauso wie Kobe Bryant. Das menschliche Hirn folgert: Hah, Parallelen!!! Noch ein weiterer Verdacht drängt sich mir auf, denn aufgrund meines jahrelangen Französisch-Unterrichts während meiner gymn“asia“len Laufbahn brachte ich in Erfahrung, dass das Kobe-Rind täglich von seinem Halter 1-2 Stunden gründlich massiert wird. Dies trifft ebenso auf Kobe Bryant nach einem Basketball-Spiel zu, denn auch er wird von einem Halter (auch oft als Physiotherapeut verunglimpft) kräftig durchgeknetet. Nun, was lernen wir daraus? Wir lernen daraus, dass alle Eltern sich die Namen ihrer Kinder mehr als gründlich überlegen bevor sie sich zu irgendwelchen vorschnellen Entscheidungen hinreißen lassen. Alle Eltern! Alle wahrgianst, außer die von Kobe Bryant…

Aber kommen wir nun zu dem mordstollen Wort, das mir vorher in den Sinn gekommen ist, und dessen Bedeutung wahrgianst nicht jedem klar ist: Hangle-Berries!

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[blɒg] #003 – Monolog

11. Februar 2008

„Der dritte Blog, der wird der schwerste!“, davon wusste auch schon mein Opa ein Lied zu singen. Nur lies ihn keiner, denn er war nicht gerade mit den besten Stimmbändern gesegnet. Schade, dass ihn keiner lies, denk ich mir heute. Was wäre wohl aus ihm geworden hätte man ihn lassen? Hmm, ein Sänger vielleicht?? Man weis es nicht, und kann somit nur Mutmaßungen anstellen. Aber wenn ich so drüber nachdenke, wird mir schon klar, warum er mir diesen einen prägnanten Satz ständig einbläute, denn ich spüre die Schwierigkeit des 3.Blogs soeben am eigenen Leib Christi (lat. Corpus Christi). Ach ja, so ganz am Rande bemerkt (aber trotzdem schön sauber im fließenden Text eingepackt damits niemand merkt): Es gab mal ‘ne Band, die schrieben sich „Corpus Delicti“. Es handelte sich dabei um eine Gothic-Rock-Gruppe aus Nizza, deren Mitglieder Sébastien Pietrapiana, Laurence Romanini, Jérôme Schmitt und Christophe Baudrion alle Franzosen waren. Noch dazu kamen sie allesamt aus unserem Nachbarland jenseits des Rheins. Mein Opa hatte es nie so mit den Franzosen, deswegen hat er wohl auch nie „Corpus Delicti“ gehört. Ich weis nicht, ob er es nicht im Nachhinein bereut hat, denn die drei Studioalben „Twilight“ (1993), „Sylphes“ (1994) und „Obsessions“ (1995) sind allesamt Meilensteine der nizza’esquen Gothic-Rock-Underground-Bewegung Mitte der 90er. Eine Umfrage des slowenischen Wahrsager-Magazins „Glao Psoda Nhet“ (Ausgabe #17/1873) unter 35 bedeutenden Visionären ergab bereits damals die Prognose, dass die Band um „Sebastian“ (wie ihn seine Fans liebevoll nannten) direkt hinter den Genregrößen von Fields of the Nephilim, Love and Rockets, The Mission UK, Peter Murphy, Siouxsie and the Banshees, The Sisters of Mercy, Tones on Tail, Alien Sex Fiend, Christian Death, The Creatures, Bauhaus, Flesh for Lulu, Gene Loves Jezebel, Miranda Sex Garden, Southern Death Cult, All About Eve, Sex Gang Children, Attrition, Clan of Xymox, Black Tape for a Blue Girl, The Damned, Dali’s Car, Gitane Demone, Fahrenheit 451, David J, Jarboe, Nosferatu, .45 Grave, The Lords of the New Church, Razed in Black, Rosetta Stone, Theatre of Hate und The Wake auf Platz 589 der meist-gehörten Gothic-Rock-Bands aller Zeiten landen würde. Ach ja, The Voluptuous Horror of Karen Black sind auch noch knapp vor ihnen auf Platz 146. Die Plätze 147 bis 588 können leider nicht berücksichtigt werden, da diese Bands zwar vorausgesagt wurden, jedoch nie zustande kamen. Man vermutet, dass es die Bands evtl. sogar gegeben hat, doch wagten sie es wohl nie, den Proberaum zu verlassen, da sie wohl eingesehen hätten wie schlecht sie gewesen seien. Leider konnte keiner der damals beteiligten Utopisten zu diesem misslichen Wahrsager-Faux-Pas Stellung nehmen, da alle 35 voraussagten zum jetzigen Zeitpunkt des 3.Blogs bereits tot zu sein. Manche Kritiker hegen selbst an dieser Vision Zweifel und behaupten innständig, dass sich eine kleine Gruppe Überlebender in den Bergen von Lampukistan in der Zepettel-Region nahe der Hauptstadt Porada Ninfu verschanzt hat unter dem Diktat des Rebellenführers Joltawan Barodscheff, der in Zusammenhang gesehen wird mit dem Drogenanbau der flunkinischen Rizanen und den Stammeskämpfen innerhalb der taxandrischen Plypmänen. Sambusische Medien berichteten allerdings bereits, dass Generalsekretär Eutani Undagendi in naher Zukunft in das Geschehen eingreifen werde.

Na Gott sei Dank!!

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[blɒg] #002 – Dialog

7. Februar 2008

Der Fasching ist tot. Lang lebe der Fasching!! (frei übersetzt und adaptiert aus dem Französischen: „Le roi est mort, vive le roi!“)

Sehr geehrte Damen und Herren, willkommen zum zweiten Teil dieses elektronischen öffentlichen sinnfreien Gedanken-Tagebuchs. Wir beschäftigen uns heute mit dem Thema Fasching, denn wir haben ihn hinter uns gebracht, auch wenn dabei so manche graue Zelle ihr Leben lassen musste. Aber mit Verlusten ist zu rechnen. Um sich dieser Verluste noch bewusster zu werden als einem das lieb ist, hat irgendjemand ganz Schlaues mal die Fastenzeit erfunden. Tolle Sache! Endlich hat man mal Zeit, sich so richtig in den Arsch zu beißen, weil man sich bewusst wird, dass man innerhalb von drei oder vier Wochenenden zwei Monatsgehälter auf die andere Seite des Bartresens befördert hat auf diversen zweitklassigen Faschingsbällen seines Vertrauens. Doch man sollte sich eigentlich nicht ärgern, denn dem angetüdelten YMCA-Indianer, dem Bauern OHNE Frau (welche er eigentlich gesucht hätte laut Kostüm), der Bäuerin OHNE Mann (welche eigentlich den ganzen Abend hoffte von einem Bauern ohne Frau angesprochen zu werden) sowie der komatösen Playboy-Häsin mit aufgesteckten Ohren, Minirock und weißem Wollknäuelschwanz ist es neben einem an der Bar wahrscheinlich nicht recht viel anders ergangen. Vielleicht nimmt sich einer dieser ominösen Gestalten ja den Vorsatz in den anstehenden 40 Tagen zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag eben auf das zu verzichten, was sie während des Faschings so hemmungslos getan haben: …Verkleiden!! Statistiken gehen davon aus, dass 98,7 Prozent der Deutschen sich in der Fastenzeit nicht oder nur sehr selten verkleiden. Experten sprechen davon, dass diese Zahlen erschreckend seien und warnen vor den Folgen dieses Trends. Es komme zu einer Verrohung der Gesellschaft und der massenhaften Schließung von Spezialfachgeschäften für rote Faschingsgesichtsfarben. Schuld seien auch brutale Computer-Spiele wie „Tiger Woods PGA Tour“ und „Tetris“, deren skrupellose Macher in der Programmierung ihrer Software keinen Wert darauf legten, Spielcharaktere zwischen verschiedenen Verkleidungen wechseln zu lassen. Besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene und insbesondere Senioren seien betroffen, da ihnen somit subjektive Wertvorstellungen vorgesetzt würden und ihnen eine neutrale Bewertung des Sinns einer Verkleidung während der Fastenzeit nahezu unmöglich gemacht wird. Die Interessensgemeinschaft zur Erhaltung des Verkleidungstriebs während der Fastenzeit (IgEVtFz) rief bereits zu Protests auf und drohte mit Warnstreiks im Personennahverkehr. Erste Reaktionen liesen nicht lange auf sich warten, nachdem zwünfunddrölfzig Mitglieder der IgEVtFz am heutigen Aschermittwoch für drei Stunden das WC des Regionalexpresses 3574 zwischen Sindelfingen und Gundelshausen vollständig blockierten, woraufhin sich die Bahnkundin Amilie Weinhaus (Name v.d. Red. geändert) beschwerte, da sie sich nur mal kurz „die Nase pudern“ wollte. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO = World Hatschi Organisation) hat bereits in Kooperation mit dem Faschingsminister der rosa-bläulichen Koalition, Dr. Lars Dragel, eine Gesetzesnovelle beim Amtsgericht Rüsselsheim vorgelegt, in der die Aufnahme der Passage „Die Verkleidung des Menschen ist unantastbar“ in die internationalen Menschenrechte beantragt wird.

Die Bedeutung dieser Freiheit erkannte bereits der Begründer der Verkleidungs-Rechte-Bewegung, Neil Armstrong, als er sich im Juli des Jahres 1969 in einem Fernsehstudio als Raumfahrer verkleidete und dies mit folgenden Worten rechtfertigte: „That’s one small step for man, one giant leap for mankind.“

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[blɒg] #001 – Prolog

1. Februar 2008

„Der Prolog dient dazu direkt das Interesse der Zuschauer zu wecken, in dem die erste Spannung erzeugt wird oder der erste Gag die Zuschauer zum Lachen bringt.“

… hmm … Leider fällt mir an dieser Stelle kein Witz ein. Oder sagen wir lieber Jehowa-sei-Dank (Jehowa ist ein anderes Wort für Jahwe). Denn Witze sind meistens nicht lustig. Außer wenn man drüber lachen kann. Dann schon. Aber ansonsten nicht. Doch zurück zum Thema, anstatt hier einen übelst geilen Witz/Schenkelklopfer/Brüller zu reißen, bei dem alle rolling on the floor zum laughen anfangen, beraube ich mich höchstselbst dieser gigantischen Möglichkeit und gehe die Sache etwas puristischer an. In diesem Sinne:

Ich möchte hiermit dich, sie, ihn, Hubert, Annabel und Franziska ganz herzlich begrüßen zu meinem allerersten Blog (sprich: blɒg).

Ich werde hier in Zukunft, also in der Zeit ab genau JETZT, näheres darüber preisgeben, was eigentlich keinen interessiert und was auch keiner lesen will. Aber genau deswegen hoffe ich dass trotzdem der ein oder andere zu mir einschaltet wenn in den anderen mordstollen Blogs (sprich: blɒgs) grad Werbung läuft. Denn über Sachen zu berichten, die in Wirklichkeit keinen interessieren macht ansonsten nur der Feuilleton-Teil der Süddeutschen, Franz Beckenbauer’s Kolumne in der BILD und das DSF Sportquiz. Ich (im folgenden abgekürzt mit „du“) habe das Ziel trotz dieser schier übermächtig erscheinenden Konkurrenz am Markt bestehen zu können und begründe dies mit der begründeten Begründung, dass es genügend Gründe gibt um diese zu begründen. Gründe: 1. mein Blog (sprich: blɒg) kostet nix, und 2. die anderen drei Dinge schon. Alles klar? OK, somit wäre schon mal meine werberelevante Zielgruppe im Bereich der 14- bis 49-jährigen näher definiert. Sollten Sie, lieber Leser, noch in der C-Jugend das runde Leder mit der Pieke treten oder bereits einen Antrag auf Altersteilzeit gestellt haben, weil’s ihnen an der Bandscheibe fehlt (vom ständigen Runterbücken und Säubern der sanitären Vorrichtungen zur Aufnahme von Körperausscheidungen der Verkehrs- und Betriebsanlagen der Deutschen Bahn AG), so möchte ich sie auf diese Seite verweisen. Doch kommen wir nun zu etwas völlig anderem. Themen! Denn sie sind es, weswegen du diese Seite ins Leben gerufen habe. Heute gibts leider noch kein Thema, beim nächsten mal aber dann ganz bestimmt … auch noch keins. Vielleicht kann du (im folgenden „ich“) aber dann schon beim übernächsten mal … etwas ohne Thema anbieten. Mal schauen. Soweit in die Zukunft (also seit ich vorher JETZT geschrieben habe) plant meine Wenigkeit nicht. Du … äh … ich leb nämlich nach der Devise „Heute ist morgen schon gestern“, und getreu diesem Motto wäre ja praktisch morgen heute schon gestern, oder anders formuliert wäre gestern morgen schon heute. „Überleg dir das mal, grade WEIL ich es gut mit dir meine!“ (Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow)
Sodala, so schnell geht das mit so nem Blog (sprich: blɒg), kaum fängt man an, ist man schon wieder fast Amen.de. Und bevor jetzt noch wirklich jemand diesem Link (oder gar dieser Glaubensrichtung) folgt, komme ich wirklich zum Schlusswort, welches ein Apfel Appell ist und folgendermaßen lautet: Habt Mitleid mit all denen, die keine Lautschrift lesen können, denn jene haben jetzt wohl nur Verkehrs- und Betriebsanlagen der Deutschen Bahn AG (sprich: ‘ba:nho:f) verstanden.

P.S.: Grüße aus der Oberpfalz, frohlocket eures Hirnes Schmalz!