Lang ist’s her seit dem letzten Eintrag hier. Der Grund dafür? Es benötigt Spontanität um genügend intellektuell belanglose Scheiße zu produzieren. Aber egal, hier isser, der nächste Block. Kobe Bryant macht auch nicht in jedem Spiel einen. Manchmal braucht man einfach mal spielfrei um wieder zu Kräften zu kommen, gell Koubie?? Nun, kommen wir zum Grund, der mich dazu verleitet hat hier wieder meinen Bullenkot an den Mann zu bringen. Es ist ein ganz simpler: Mir ist soeben ein mordstolles Wort in den Sinn gekommen, dessen Bedeutung wahrgianst nicht jedem klar ist. Wahrgianst ist auch nicht jedem die Bedeutung von “wahrgianst” klar. Die Buchstabenfolge “giant” ist aus dem Englischen (isn’t it?) und heißt soviel wie Gigant, Hüne, Riese (nicht Adam). Ich verwende es aus dem Grund weil es sich 1. mit Kobe Bryant reimt und 2. Kobe Bryant auch ein Riese ist. Wer will kann es als Wortspiel betrachten. Wer nicht will MUSS es als Wortspiel betrachten. Ich lass da lieber keinen Spielraum für waghalsige Interpretationen, denn das führt nur dazu, dass es jemand NICHT als Wortspiel betrachten könnte, und das wäre nicht meine Intençion. Sorry Leute, aber wem das nicht passt, der kann sich gerne einen anderen bescheuerten Blog durchlesen. Viel Spaß beim ausdeutschen. Ausdeutschen muss man übrigens alle Texte die nicht aus dem Deutschen kommen, deswegen heißt es ja auch AUSdeutschen. Anders bei Menschen mit Migrationshintergrund, die muss man EINdeutschen, denn die kommen auch nicht aus dem Deutschen. Da muss man ein bisserl aufpassen zwischen den beiden Vorsilben, denn da kann sich leicht jemand auf das Kopftuch getreten fühlen. Nehmen wir ein Beispiel: Kobe Bryant kommt aus den US of A und somit müsste man ihn EINdeutschen, wenn er allerdings ein paar Worte über seine Lippen flutschen lässt in seiner nativen Sprache müsste man das erstmal AUSdeutschen. Bisserl schwierig, aber mit etwas Übung dürfte die Unterscheidung der beiden Tunwörter leichter fallen. Allerdings fällt mir grad selber auf, dass wenn man Kobe Bryant EINdeutschen wöllte, so müsste man erst mal seinen Namen AUSdeutschen. Kobe ist eine Großstadt in Japan auf der Insel Honshū. Nach der ist Kobe Bryant übrigens benannt, denn seine Eltern (Mr. und Ms. Bryant) lasen diesen wundertollen Namen einer Großstadt in Japan (die übrigens auf der Insel Honshū liegt) auf einer Speisekarte in einem asiatischen Restaurant und entschlossen sich dann – nach reiflicher Überlegung – ihren Sohnemann nach eben jenem “Kobe Steak” zu benennen. Meines Erachtens hatte unser (damals noch sehr kleiner – jetzt jedoch sehr großer) amerikanischer Freund noch Glück, denn wären seine äußerst kreativen Eltern in ein anderes Restaurant gegangen könnte ihr Sohn heute Cordon Bleu, ½ Hendl, Schweinelendensteak oder Rindermedaillon Bryant heißen. Also ich muss sagen, wenn du als Kerl “Rindermedaillon Bryant” heißt, finden dich die Frauen bestimmt zum Anbeißen! Ausgenommen natürlich die vegetarischen Frauen, die würden wohl eher einen großen Bogen um ihn machen. Rindermedaillon Bryant wäre außerdem nicht mal so fern, denn der Namensgeber des Kobe Steaks, das Kobe-Rind, ist ja quasi auch ein … äh … ein Rind. Wer weis, vielleicht hatten ja Mr. & Ms. Bryant auch als Name Koberindermedaillon Bryant” angedacht, aber das Formular für die Taufe hatte nicht genügend Platz für 19 Buchstaben. Möglich! May be! Kann sein! Eine weiterer Grund für die Namensgebung könnte auch sein, dass das Kobe-Rind, obwohl es aus Japan kommt, nicht gelb ist, wie man vielleicht beim ersten Gedankengang vermuten könnte, sondern eine negroide Hautfärbung aufweist. Genauso wie Kobe Bryant. Das menschliche Hirn folgert: Hah, Parallelen!!! Noch ein weiterer Verdacht drängt sich mir auf, denn aufgrund meines jahrelangen Französisch-Unterrichts während meiner gymn”asia”len Laufbahn brachte ich in Erfahrung, dass das Kobe-Rind täglich von seinem Halter 1-2 Stunden gründlich massiert wird. Dies trifft ebenso auf Kobe Bryant nach einem Basketball-Spiel zu, denn auch er wird von einem Halter (auch oft als Physiotherapeut verunglimpft) kräftig durchgeknetet. Nun, was lernen wir daraus? Wir lernen daraus, dass alle Eltern sich die Namen ihrer Kinder mehr als gründlich überlegen bevor sie sich zu irgendwelchen vorschnellen Entscheidungen hinreißen lassen. Alle Eltern! Alle wahrgianst, außer die von Kobe Bryant…
Aber kommen wir nun zu dem mordstollen Wort, das mir vorher in den Sinn gekommen ist, und dessen Bedeutung wahrgianst nicht jedem klar ist: Hangle-Berries!


