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[blɒg] #001 - Prolog

1. Februar 2008

“Der Prolog dient dazu direkt das Interesse der Zuschauer zu wecken, in dem die erste Spannung erzeugt wird oder der erste Gag die Zuschauer zum Lachen bringt.”

… hmm … Leider fällt mir an dieser Stelle kein Witz ein. Oder sagen wir lieber Jehowa-sei-Dank (Jehowa ist ein anderes Wort für Jahwe). Denn Witze sind meistens nicht lustig. Außer wenn man drüber lachen kann. Dann schon. Aber ansonsten nicht. Doch zurück zum Thema, anstatt hier einen übelst geilen Witz/Schenkelklopfer/Brüller zu reißen, bei dem alle rolling on the floor zum laughen anfangen, beraube ich mich höchstselbst dieser gigantischen Möglichkeit und gehe die Sache etwas puristischer an. In diesem Sinne:

Ich möchte hiermit dich, sie, ihn, Hubert, Annabel und Franziska ganz herzlich begrüßen zu meinem allerersten Blog (sprich: blɒg).

Ich werde hier in Zukunft, also in der Zeit ab genau JETZT, näheres darüber preisgeben, was eigentlich keinen interessiert und was auch keiner lesen will. Aber genau deswegen hoffe ich dass trotzdem der ein oder andere zu mir einschaltet wenn in den anderen mordstollen Blogs (sprich: blɒgs) grad Werbung läuft. Denn über Sachen zu berichten, die in Wirklichkeit keinen interessieren macht ansonsten nur der Feuilleton-Teil der Süddeutschen, Franz Beckenbauer’s Kolumne in der BILD und das DSF Sportquiz. Ich (im folgenden abgekürzt mit “du”) habe das Ziel trotz dieser schier übermächtig erscheinenden Konkurrenz am Markt bestehen zu können und begründe dies mit der begründeten Begründung, dass es genügend Gründe gibt um diese zu begründen. Gründe: 1. mein Blog (sprich: blɒg) kostet nix, und 2. die anderen drei Dinge schon. Alles klar? OK, somit wäre schon mal meine werberelevante Zielgruppe im Bereich der 14- bis 49-jährigen näher definiert. Sollten Sie, lieber Leser, noch in der C-Jugend das runde Leder mit der Pieke treten oder bereits einen Antrag auf Altersteilzeit gestellt haben, weil’s ihnen an der Bandscheibe fehlt (vom ständigen Runterbücken und Säubern der sanitären Vorrichtungen zur Aufnahme von Körperausscheidungen der Verkehrs- und Betriebsanlagen der Deutschen Bahn AG), so möchte ich sie auf diese Seite verweisen. Doch kommen wir nun zu etwas völlig anderem. Themen! Denn sie sind es, weswegen du diese Seite ins Leben gerufen habe. Heute gibts leider noch kein Thema, beim nächsten mal aber dann ganz bestimmt … auch noch keins. Vielleicht kann du (im folgenden “ich”) aber dann schon beim übernächsten mal … etwas ohne Thema anbieten. Mal schauen. Soweit in die Zukunft (also seit ich vorher JETZT geschrieben habe) plant meine Wenigkeit nicht. Du … äh … ich leb nämlich nach der Devise “Heute ist morgen schon gestern”, und getreu diesem Motto wäre ja praktisch morgen heute schon gestern, oder anders formuliert wäre gestern morgen schon heute. “Überleg dir das mal, grade WEIL ich es gut mit dir meine!” (Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow)
Sodala, so schnell geht das mit so nem Blog (sprich: blɒg), kaum fängt man an, ist man schon wieder fast Amen.de. Und bevor jetzt noch wirklich jemand diesem Link (oder gar dieser Glaubensrichtung) folgt, komme ich wirklich zum Schlusswort, welches ein Apfel Appell ist und folgendermaßen lautet: Habt Mitleid mit all denen, die keine Lautschrift lesen können, denn jene haben jetzt wohl nur Verkehrs- und Betriebsanlagen der Deutschen Bahn AG (sprich: ‘ba:nho:f) verstanden.

P.S.: Grüße aus der Oberpfalz, frohlocket eures Hirnes Schmalz!

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